Folge 18: Was wäre, wenn ich keine Angst hätte?

Shownotes

Schreib uns gern: kontakt@paepsi.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei den Pepsi Eltern-Guides.

00:00:04: Marlina Schmidt und Daniela Lang geben Ihnen in diesem Podcast einfache und praktische Tipps rund um die Themen Erziehung und Elternsein, ein Kind zu bekommen heißt auf eine Weltreise zu gehen von der man niemals wieder so zurück kommt wie man startet.

00:00:19: Die Pepsi Eltern Guides bieten wir in einem Reiseführer Tipps an aus dem sie herauspicken können was zu ihrer individuellen Familienreise passt.

00:00:29: Hier sind für Sie Marlina Schmidt und Daniela Lang.

00:00:34: Hallo liebe Eltern, hallo Marlena!

00:00:36: Hallo Dani!

00:00:37: Hi wir kommen oder wir begrüßen euch ganz herzlich so nach den Ferien.

00:00:42: ich mir hoffen auch dass alle Familien gut in den Alltag wieder gestartet sind.

00:00:46: das ist ja manchmal nach dem Urlaub gar nicht so einfach wieder seine Routine zu finden, aber

00:00:51: wieder früh aufzustehen.

00:00:52: Genau ich glaube aber auch die meisten sind ganz froh dass es wieder so eine gewisse Routine gibt.

00:00:56: macht ihr auch das Sinn oder gebt ja auch viel Sicherheit für jeden.

00:01:00: Ja wir begrüßen euch ganz herzlich zur achtzehnten Podcast Folge die wir heute dem Titel was wäre, wenn ich keine Angst hätte gewidmet haben.

00:01:09: Und als erstes möchte ich sagen Wir sitzen ja hier auf einem wirklichen Idyll Auf einem Aussiedler Bio Bauernhof.

00:01:17: Ja gerade die Sonne scheint und da vorne steht grad eine Kuh und Grafst auf der Weidehe.

00:01:23: Wir haben zurzeit sehr geschäftige Enten und ich musste heute Morgen schon so lachen, weil wenn die über den Hof gehen dann hört sich das tatsächlich an als würde man ausgelacht.

00:01:32: Also wenn ihr sowas im Hintergrund hört also wir lachen natürlich nicht über dieses ernste Thema Sorgen Gedanken und Ängste sondern es sind dann im Zweifelsfall die Enden die ein Wochen wieder über den hof laufen.

00:01:44: So aber jetzt starten wir einfach.

00:01:47: Ja wir haben ja das Ziel euch Eltern in einer entspannten Erziehung zu begleiten und ich in meiner Praxis erlebe immer wieder wie Mütter, aber auch Väter sich mit übersteigerten Gedanken sorgen um die Kinder ihr Leben.

00:02:03: Aber eben auch dass der Kind schwerer machen als es eigentlich sein müsste Und auch Ängste der Eltern können die Erziehungsarbeit und Beziehungen zu sich aber eben auch zu den Kindern erschweren.

00:02:16: übersteigerte Gedanken, Sorgen und Ängste stehen einer Leichtigkeit und vor allem aber auch einem Vertrauen in sich als Eltern.

00:02:25: Aber eben auch im Vertrauen auf das Kind einfach im Weg.

00:02:30: Und Kinder spüren meine Mama mein Papa die sind nicht so ganz sicher in dem was sie machen und tun und ja eigentlich vertrauen Sie weder sich noch vertrauen sie

00:02:40: In mich,

00:02:40: sozusagen in mich als Kind.

00:02:43: Als Mensch nicht und auch in meine Fähigkeiten nicht.

00:02:46: Und ja deshalb wollen wir heute diese Folge zum Thema was wäre wenn ich keine Angst hätte mit dir teilen?

00:02:54: Und ja freue uns schon drauf!

00:02:57: Ja also sich Gedanken und Sorgen über sich und andere zu machen.

00:03:01: Ich glaube das ist so das Normalste der Welt und macht er glaub ich uns als Menschen auch irgendwie aus.

00:03:08: Die meisten Eltern gehen Gedanken sorgen und auch Ängsten, die ja mit dem aufwachsenen eigenen Kindern in Verbindung stehen besonders zu Herzen.

00:03:16: Ich glaube auch das kann jeder der Eltern es fühlen.

00:03:18: sobald das eigene Kind auf der Welt ist Ja macht man sich irgendwie über alles gefühlt nochmal mehr Sorge oder mehr Gedanken weiter.

00:03:26: halt einfach ein Mensch isst über den man ja auch die Verantwortung hat.

00:03:30: Und das ist doch was sehr Neues im Erst- oder bleibt irgendwie auch immer, was nicht neu aber immer so eine große Verantwortung einfach und

00:03:38: jede Entwicklungsphase bringt ja auch immer wieder etwas Neues.

00:03:40: Ganz

00:03:40: genau!

00:03:41: Das meinte ich mit dem neuen Spiel.

00:03:45: Alle Eltern möchten einen guten Job machen in der Erziehung und natürlich dafür sorgen dass ihre Kinder beschützt und behütet aufwachsen.

00:03:55: Teilweise versuchen sie auch Fehler, die vielleicht die eigenen Eltern in ihrer Erziehung gemacht haben zu vermeiden.

00:04:02: Und auf der leben wir in unserer Arbeit, dass sich die Eltern ja weniger Gedanken um sich selbst machen als um ihre Kinder.

00:04:11: Manchmal vergessen Sie sich glaube ich so ein bisschen selber sondern haben immer nur Angst, was ist wenn mein Kind das oder was ist?

00:04:16: Wenn mein Kind jenes oder sowas... Da

00:04:18: habe ich noch einen Beispiel dazu.

00:04:20: also ganz oft ist es so Eltern, die zu mir in die Praxis kommen mit ihren Kindern.

00:04:26: Dass ich dann oft frage, wann haben sie denn das letzte Mal was getrunken?

00:04:30: Und die Mama sagt immer, oh, das ist schon länger her!

00:04:32: Ich habe alle versorgt aber mich vergessen.

00:04:34: Die Flasche fürs Kind ist auch dabei und der Snack und keine Ahnung für einen selber.

00:04:40: Da denkt man oft so als Letztes irgendwie.

00:04:47: Eigentlich wünscht sich dein Kind von dir viel Sicherheit und Vertrauen um sage einfach auch selbst in sich so ein bisschen Vertrauen zu finden.

00:04:57: und wenn es aber so dieses Gegenteilige von dir wahrnimmt, also dass du in vielen Dingen vielleicht unsicher bist oder eben das Kind auch spürt, dass du dir besonders viele Sorgen oder Ängste machst.

00:05:08: Ja wird dein Kind doch immer wieder diese Knöpfe sozusagen oder wie so einen Tricker drücken weil es will sehen, es will wissen, wie reagierst du da?

00:05:16: Bist du da sicher?

00:05:17: Oder bist du, ja merkt es so, die Mama weiß da selber nicht genau wie sie in der Situation reagieren sollen.

00:05:24: Und bei deinem Kind steckt auch keine böse Absicht dahinter dass das dann immer wieder genau diesen Knopf drückt.

00:05:29: Es wird einfach verstehen zum einen wie die Welt funktioniert aber vor allem auch Du bist sein Vorbild will es spüren.

00:05:37: Wie reagierst du in welcher Situation?

00:05:42: Wenn diese Tricke immer mir gedrückt werden, den du vielleicht besonders viel Angst oder viel Sorge hast.

00:05:49: Dann kann das natürlich auch wieder in die Beziehung oder das Familienleben zwischen deinem Kind und dem Partner stören weil es ist dann für dich Stress und du bist in einer Stresssituation.

00:05:58: Genau!

00:05:59: Die Kinder drücken immer wieder diese Klingel ja?

00:06:02: Und wollen da einfach mehr Informationen und deswegen belastet es wie du sagst auf so das Familien Leben.

00:06:09: Genau und wir möchten euch heute ein bisschen dafür sensibilisieren, dass eure Gedanken sorgen und Ängste völlig natürlich sind.

00:06:17: Aber sie erst einmal deine Sorgen und deine Ängsten sind.

00:06:21: Sie gehören dir und nicht dein Kind oder deinen Partner.

00:06:25: Das ist glaube ich schon mal eine der wichtigsten Erkenntnisse.

00:06:27: Ja das ist eigentlich ja die Erkenntnis die überall steht.

00:06:30: Und ich glaub so ein Paradebeispiel ist dafür weil man selber Höhenangst hat.

00:06:35: Man sieht dann sein Kind das erste Mal irgendwo hoch klettern Dann, dass man dann so reagiert mit so eher vielleicht so pass auf oder oh Gott.

00:06:42: Oder weil man halt selber so diese Angst in sich hat und natürlich ist dieser erste Gedanken nur ich will mein Kind beschützen.

00:06:48: aber das Kind kann natürlich dann auch wenig eigenen Erfahrungen sammeln oder spürt dann natürlich auch total diese Unsicherheit der Eltern.

00:06:53: Das meinte ich somit deine Angst oder die Angst der Eltern.

00:06:58: Und es ist da nicht die ganz Angst des Kindes, die man natürlich aber schnell so überträgt.

00:07:02: Genau das war schon ein wunderbares Beispiel.

00:07:04: da kommen wir heute im Verlauf noch ganz viel dazu.

00:07:07: Wir starten jetzt einfach mal mit der Frage was ist denn eigentlich der Unterschied?

00:07:11: Was ist eine Sorge und was ist dann wirklich Angst?

00:07:14: Und ja ein guter Merksatz zur Erklärung Ist dass Sorgen sagen was könnte passieren?

00:07:21: und die Angst sagt es könnte gefährlich sein.

00:07:24: ich muss aufpassen Ja, wenn du Sorgen hast machst du dir viele Gedanken über das was passieren könnte.

00:07:31: Dort spielt der Kopf eine ganz große Rolle.

00:07:34: Du versuchst ein Problem einfach gedanklich zu lösen und entsprechend auch zu reagieren.

00:07:40: Das heißt ja vielleicht dein Kind schreibt ne schlechte Note Und du denkst oh hat ich genug Zeit mit ihm zu lernen Braucht er Nachhilfe?

00:07:49: Was ist wenn er im folgetest auch wieder eine schlechte note schreibt Ja, und ihr glaubt nicht wie

00:07:54: viele Eltern

00:07:55: dann anfangen.

00:07:56: Ich erlebe das immer wieder im Coaching.

00:07:58: wenn ich dann so ein bisschen bei den Kindern Nachfrage ja was ist denn so die Sorge?

00:08:01: Was ist denn So die Angst?

00:08:03: Dann erzählen die ganz oft immer ja Papa und Mama haben gesagt Wenn ich noch eine schlechte Noteschreibe da kriege ich vielleicht mal keinen Ausbildungsplatz Und ich werde arm sein.

00:08:12: Ja all das belastet schon Kinder und tatsächlich auch schon Grundschulkinder.

00:08:16: ja Grundschulkinder Hatte ich letztens erst den Fall die unterhalten sich darüber auf dem Pausenruf dass derjenige der nicht in der Schule gut mitmacht, dass der dann weiß ich auch nicht mal einfach kein gutes Leben haben wird.

00:08:26: und das finde ich ja schon eigentlich ein ganz großes Alarmsignal.

00:08:30: Auch einfach mal auf sich zu gucken was gebe ich da so meinem Kind mit auf die Reise?

00:08:35: Marlene du schaust gerade möchte

00:08:36: ich etwas sagen?

00:08:37: Ja natürlich!

00:08:37: Ich habe noch darüber nachgedacht weil ja ich das auch eben schon von Kundschulkindern kenne, dass sie sich da ganz früh schon Gedanken machen oder Gedanken machen.

00:08:46: also ich glaube sie machen sich deswegen Gedanken weil sie es von ihrer Umwelt eben so gehört gesagt bekommen, dass sie dann schon in der ersten und zweiten Klasse anfangen.

00:08:55: Wer wird später mal aufs Gnasium gehen?

00:08:56: Ja das ist irgendwie so schade.

00:08:58: man nimmt den Kindern da so viel Lernfreude auch in wie die eigentlich so natürlich haben Und ja wird dann oft schnell zum Druck und im Endeffekt stecken da auch ganz oft eben die Ängste und Sorge der Eltern oder vor allem die Sorgen Der älter.

00:09:10: so dahinter ja die dann durchblitzen.

00:09:14: Also wirklich, es hat mal ein Mädchen zu mir gesagt.

00:09:16: Weißt du?

00:09:17: Es ist schon schlimm für mich oder ich bin schon traurig dass sich jetzt weiß ich nicht in Martenne fünf hab.

00:09:22: aber wenn dann meine Mama auch noch weint deswegen Dann ist es für mich noch schlimmer.

00:09:26: ja und also das war für mich so habe ich gleich wieder Gänsehaut.

00:09:30: Ja gut wir machen jetzt mal weiter!

00:09:32: Die Note ist auf alle Fälle die hat als erstes Mal gar nichts mit dir als Eltern zu tun sondern Sie gehört in dem Fall deinem Kind.

00:09:39: Aber das

00:09:40: schaffen viele Eltern nicht, viele Eltern denken, sie haben versagt sobald das Kind ihnen eine schlechte Not hat.

00:09:45: Genau!

00:09:46: Die beziehen die Note quasi auf ihr eigenes Handeln.

00:09:49: Ja zum Thema Sorgen.

00:09:52: ein Coaching-Spruch sagt zb wenn du sagst ich mache mir Gedanken oder Sorgen dass und das passieren wird dann kann man das machen, auch einfach weglassen.

00:10:05: Also sprich höre einfach auf damit!

00:10:08: Es hilft überhaupt nix im Vorfeld sich Szenarien auszumalen die vielleicht gar nicht so eintreten werden und sogar zu hundert Prozent wie oftmals wenn man es denkt dann manifestiert was und dann passiert natürlich auch dieser ganze Mist.

00:10:20: Das heißt hör auf dir Gedanken zu machen.

00:10:22: Das ist ein Konstrukt deines Kopfes da kommen wir später noch dazu.

00:10:27: ja dass ist eigentlich schon so.

00:10:29: die zweite wichtige Erkenntnis

00:10:31: ich weiß was du meinst Dani Und wäre schön, wenn es immer so einfach gänge.

00:10:36: Aber nur im Kleinen... Ich bin ja auch Schwimm-Träderin und da gibt's ganz oft dieses, dass sich Kinder Sorgen machen beim Wettkampf.

00:10:45: Zum Beispiel diese Rückenwände die ist auch vertrackt!

00:10:47: Ja?

00:10:48: Und dann kann man sagen ich will kein Rückenschwimmer.

00:10:50: was das ist, wenn nicht die Rückenbände verkackst an den Kindern und disqualifiziert werden.

00:10:54: Da sagen wir auch immer hier Mindsetting.

00:10:57: Wenn ich mir natürlich jetzt schon vorstelle, ich schaffe die Rickenwände nicht dann wird es auch schwierig, sie zu schaffen.

00:11:03: Sondern man muss sich immer das positive vorstellen eben auch diese unnötigen Sorgen.

00:11:07: Genau ja.

00:11:08: also hör einfach auf die über umgelegte Eier Gedanken und Sorgen zu machen.

00:11:12: Das ist echt eine wirkliche zweite wichtige Erkenntnis.

00:11:16: Ja genau jetzt zur Erklärung was ist denn jetzt der Unterschied zwischen Sorge und Angst?

00:11:22: Also ein Angst ist stärker und erst mal eine körperliche und ein emotionales Wahnsignal.

00:11:30: Wenn man Angst hat, dann hat man oft Herzklopfen, Anspannung, Unruhe, enge Gefühl ein Fluchtimpuls oder auch so das Gefühl.

00:11:39: hier stimmt etwas nicht.

00:11:41: Sie kann natürlich vollkommen berechtig auftreten aber auch obwohl gar keine Gefahr da ist die Angst hat die Aufgabe dich erstmal zu beschützen oder ihm auch dein Kind zu beschützen.

00:11:54: Sie kann dich dazu bringen, entweder einzufrieren zu flüchten oder zu kämpfen.

00:11:57: Ich glaube das hat jeder von uns schon mal erlebt dass man auch erstahnen kann vor Angst oder genau das andere eben in diesen ganzen Modus überzugehen.

00:12:07: evolutionär

00:12:08: ja total kennt wahrscheinlich jeder dieses Beispiel.

00:12:11: keine Ahnung.

00:12:11: ein High schwimmt hinter dir her oder einen Tiger und dann kann man nochmal.

00:12:15: Dann hat mir auch noch mehr so entweder ein anderer Link kickt du kannst flühten oder kämpfen oder Auch nicht.

00:12:20: man friert ein Genau.

00:12:22: Ja, und sie ist zunächst auch ein Schutzmechanismus... Oh Gott!

00:12:28: Es sind nicht die Enden?

00:12:29: Das war gerade Marlin das

00:12:30: O-Ring.

00:12:32: Ich habe mein O-ring gerade fallen lassen, ja weil ich an meinem O- Ring gespielt habe.

00:12:38: So entspannt

00:12:38: sind wir wenn wir ihr Podcast ausnehmen.

00:12:40: Und

00:12:40: ich hab mich grad gesagt ob es entspannt ist oder nervös dass ich an meinen O- Rings so drauf gespielt haben.

00:12:46: Ja genau zurück zur Angst.

00:12:50: Genau, sie ist ja an erster Linie mal ein Schutzmechanismus.

00:12:52: Als da waren wir Danke Dani!

00:12:54: Ein Schutzrealtmechanismus der in Hirnstamm ausgelöst wird und als erste körperliche Aktion hervorruft haben wir eben schon gesagt Atmung wird schnell, Popeln walten sich Kraft schießt in die Muskulatur und der Herrschlag geht schnell damit wir mehr Kraft da haben.

00:13:09: Und dann eine erste spontane Reaktion Wie ich eben schon sagte, der Tiger steht plötzlich vor dir oder im Meer siehst du den High Dann erschrickt man erst mal und dann kommen eben genau diese Situation.

00:13:22: Entweder reagiere ich mit Flüchten, mit Kämpfen oder einfrieren also wie so eine Stare Und ich kann einfach in so einer Situation wo mich ja quasi so wie so ein Überlebensding in dem Moment ist Kann nicht auf meine Großchenrinnen zurückgreifen Oder zugreifen und mir auch nicht überlegen was in dieser Sekunde zu tun hin ist das es dann einfach instektiv ist oder vor allem auch ein reaktives handeln.

00:13:45: Ja, und da wären wir auch wieder bei unserem Klettergerüst.

00:13:48: Auch so eine Angst, die man vielleicht auch eben spürt, wenn es ein Tiger vor euch steht reagieren dann auch manchmal.

00:13:55: Eltern war einer Situation wo sie einfach so eine ganz große Angst oder Sorge eben spüren oder bis in jetzt ja eher beide Angst Und dann ist es vielleicht eine übersteigerte Angst auch manchmal.

00:14:07: Aber für die Eltern fühlt sich das dann in dem Moment auch so schlimm an.

00:14:10: Sie sehen eben dass Kinder auf dem Kletter gerüstet und die Reaktion ist so Oh je, mein Kind klettert.

00:14:15: Oh Gott ich muss aufpassen und dann schrei ich vielleicht auch gleich schon mal.

00:14:18: Pass auf!

00:14:18: Ja?

00:14:19: Und natürlich nimmt dein Kind das wahr wie du das sagst ja dass da eine große Angst eben dahinter steckt und ist dann auch super verunsichert.

00:14:28: Ja, das lernt auch einfach.

00:14:29: Klettern ist gefährlich, obwohl sie es vielleicht gar nicht so anfühlt und dann ist es genau wieder dieser Trigger.

00:14:34: Das heißt, das Kind wird immer wieder klettern und eigentlich drückt's damit wieder in die Knöpfe, weil das will eigentlich nur wissen, okay, ist Kletternd wirklich gefährlich?

00:14:42: Weil für mich fühlt sichs vielleicht gar nichts so

00:14:43: an.

00:14:44: Ich habe mir eigentlich ganz sicher gefühlt.

00:14:45: Dann hatte ich Spaß dran aber Mama oder Papa haben so reagiert... als ich müsste Angst haben und jetzt will ich das rausfinden.

00:14:51: Warum muss ich denn

00:14:53: da?

00:14:54: Am nächsten Tag weiß ich auch nicht, im Kindergarten und plötzlich sagt gar keiner pass auf.

00:14:59: Es ist doch sehr komisch!

00:15:00: Also werde ich wieder mal bei Mama gucken weil Mama reagiert immer irgendwie komisch.

00:15:04: Genau es kann ja schon sein dass die Papa so reagiert.

00:15:06: Aber es kann auch sein... Da eine Angst hat, ob der Papa nicht oder natürlich auch umgekehrt.

00:15:12: Oder es kann noch eine Oma und ein Opa sein, die ja dann oft... Manchmal erlebt man, dass sie das Großeltern noch mehr zu Sorge haben.

00:15:18: Jetzt passe ich auf das Enkelkind auf!

00:15:20: Es darf erst recht nichts passieren so ungefähr, gell?

00:15:25: Und einfach mit so einer Angst, die wir da dem Kind eben vermitteln.

00:15:32: Das ist so ein spontanes Handel.

00:15:33: Wir denken ihm gar nicht so viel darüber nach sondern wir haben ne Angst in uns und reagieren darauf und vermitteln dem Kind damit, du bist nicht sicher.

00:15:41: Und auch irgendwo kannst das nicht.

00:15:43: Du wirst wieder scheitern oder du wirst runterfallen.

00:15:46: Ebenso vermittelen wir damit auch... Ich bin nicht sicher!

00:15:49: Ja ich fühle mich hier nicht sicher, ich habe Angst und damit springt bei einem Kind auch so ein Schutzmechanismus an.

00:15:55: ja es fängt dann an euch beschützen zu wollen.

00:15:57: also es kann nämlich dann eben auch dazu führen wenn das Kinder dieses Klett dann immer wieder ausprobiert hat und immer wieder aber merkt man mal einen Papa reagieren da mit Angst dass es das irgendwann lässt weil sie eben gelernt hat.

00:16:08: Ich muss auch davor Angst

00:16:09: haben.

00:16:09: Ja, aber ich habe da tatsächlich das Beispiel dazu, dass Kinder dann vielleicht doch eher Probleme, vielleicht auch aufgrund solchen Situationen... Also es ist ja nicht nur eine Situation wieder, dass die jetzt... Das ist

00:16:20: ein großer Beispiel des Kletterkrieges!

00:16:21: ...sondern ganz viele, dass sich die Kinder dann oft vielleicht auch nicht so gut angewöhnen lassen bei Tagesmüttern, Krippen, Kindergärten und Schulen weil tatsächlich also die spüren wenn ich gehe ist Mama oder Papa Die ist nicht sicher.

00:16:35: Und dann kann ich auch nicht sozusagen sorgenfrei, dass es alles unterbewusst ist was da abläuft.

00:16:40: Kann ich nicht gerne bleiben und spielen und Freude haben weil... Ich merke, ich muss die Mama stabilisieren.

00:16:48: Das kann ganz oft tatsächlich der

00:16:51: Freund

00:16:51: sein.

00:16:52: wo kennt er sich einfach auch nicht so gut eingebündet.

00:16:55: Gerade

00:16:56: wenn so eine Angst eben von den Eltern ausgeht weil sie Angst haben das es dem Kind vielleicht nicht gut hier geht?

00:17:02: Aus welchen Gründen auch immer, da kommen wir ja später dazu.

00:17:05: Warum wir als Eltern manchmal solche Ängste haben?

00:17:07: Obwohl es noch gar keine Vorzeichen gab, dass das diese Ängsten im Begründet sind.

00:17:13: Aber die Kinder haben einfach die feinsten Artennen und spüren so was.

00:17:18: Da muss man gar nicht sagen... Die Eltern müssen da keinen Ton in, was negativ ist über diesen Kinderärten oder Krippe gesagt haben.

00:17:25: aber wenn die Kinder spülen der sind die Eltern unsicher dann Genau, geht das direkt in die Kinder über?

00:17:32: Ja!

00:17:34: Danke Marlene.

00:17:34: Du hast jetzt was gesagt zum Thema... Was ist denn der Unterschied zur Sorge?

00:17:40: Jetzt waren wir ja eben bei der Angst.

00:17:42: Ja, Sorgen und auch Angst kann ineinander übergehen.

00:17:46: Wir

00:17:46: sagen auf Sorgen oder Ängste weil es so sieht man gehört manchmal auch ein bisschen zusammen.

00:17:49: Es gibt zwar einen Unterschied aber es gehört auch so ein bisschen zu sammeln.

00:17:52: Viele Sorgen können in Ängster auslösen oft eben auch noch zu mehr Sorgen.

00:18:00: Der wichtigste Unterschied ist, Angst ist grundsätzlich nicht schlechtes.

00:18:04: sie ist wie gesagt ein Schutzmechanismus der uns beschützen will und das soll.

00:18:10: problematisch kann sich.

00:18:11: glaube dass haben wir schon öfters gesagt wenn es wenn der Alarm einfach so stark ist obwohl die Gefahr eigentlich gering ist dann kann sehr einfach auch sehr das Leben dein eigenes Leben einschränken aber eben auch das deines Kindes.

00:18:25: Wenn du immer wieder mit Ängsten zu kämpfen hast, ist es wirklich ratsam da auch mal ganz bewusst hinzuschauen und sich tatsächlich professionell Hilfe bei einem Mediziner zu suchen.

00:18:36: Es gibt eine ganz wunderbare Heilpraktiker-Psyche.

00:18:41: Man kann sich an Coaching wenden, man kann sich Reflexintegration... einen Reflex-Integrationstrainer wenden.

00:18:51: Da komme ich später noch dazu, bei dem was können wir denn eigentlich tun dagegen?

00:18:55: Der den Fluchtlehmungsreflex und den Mooreflex integriert.

00:18:59: all das kann gute Hilfe bieten Ja!

00:19:02: Und zur Vorbereitung dieser Podcast Folge habe ich mir überlegt war also worum hab ich mir dann Gedanken und Sorgen gemacht als ich so Mama geworden bin?

00:19:11: und da ist mir als erstes eingefallen dass sich mir Gedanken darüber gemacht hat hoch schwanger und dachte mir, oh Gott wie soll dieses Kind aus mir rauskommen.

00:19:22: Und dann als nächstes war so das ich mir gedacht habe ja ich hab damals im Bereich Kinder Garten gearbeitet.

00:19:30: Da haben wir gedacht, oh Gott dann mit so einem Baby schaffe ich das überhaupt da umzugehen?

00:19:34: Das Handling und Kindergartenkinder können ja in der Regel schon sagen wo es wehtut und was einfach wo sie Hilfe brauchen.

00:19:40: Und ja ich weiß noch, da habe ich jetzt gerade schon wieder Gänsehaut anscheinend hat's mich doch sehr bewegt.

00:19:46: Und desnächst war dann dass ich mir gedacht hab, oh schaff' ich das zum Kind überhaupt Zauber zu bringen!

00:19:51: Also all das sind ganz natürliche Gedanken und auch Sorgen

00:19:58: Und ich glaube, da können sehr viele Eltern mitgehen mit dem was du sagst.

00:20:02: Ich habe mich auch gerade wieder erkannt in deinen Worten.

00:20:05: und es gibt doch diesen Spruch, kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen.

00:20:11: Das habe ich früher, wo meine Kinder klein waren gar nicht verstanden weil ich bedachte ja... Ich mache mir doch immer gleich viel Sorgen.

00:20:18: Ja, aber klar, man lässt die Kinder ja immer mehr los und...

00:20:21: Es sind einfach andere Sorgen?

00:20:23: Ja!

00:20:23: Und durch dieses Loslassen habe ich mein Kind, das klingt jetzt in Anführungszeichen gesehen, immer weniger unter Kontrolle sozusagen.

00:20:30: Am Anfang ist das Kind ja immer bei mir oder bei dem Vater oder einer Vertrauenspersonen.

00:20:34: Ich weiß quasi ganze Zeit was dieses Kind tut und macht und was es ist und mit wem er spielt Weiß quasi, die vierundzwanzig Stunden lang was das Kind macht und umso älter mein Kind wird.

00:20:44: Und so mehr lasst es ja los.

00:20:45: also der Schritt vielleicht mal krippetagesmutter Kindergarten Schule dann Freunde treffen wo ich nicht dabei bin und sowas.

00:20:53: und ich glaube dass sind dann diese oft auch diese großen Sorgen gemeint weil ich eben nicht mehr die ganze Zeit weiß Was tut man kind unter ihm?

00:20:59: denn viel Vertrauen?

00:21:00: Ich bin gerade

00:21:02: ein

00:21:02: bisschen über den über dem über das Wort Kontrolle gefallen.

00:21:06: Das

00:21:06: meinte ich mit Anführungszeichenkontroll.

00:21:08: ich meine einfach nur dass man halt da die ganze Zeit weiß, was das Kind tut und wann weiß man das nicht mehr.

00:21:14: Genau

00:21:14: ich find's manchmal einfach Begleitung viel schöner.

00:21:16: Ist auch

00:21:17: ein schöner Mist.

00:21:17: Ein gutes Wort eingefallen!

00:21:18: Deswegen hab' ich gesagt es ist in Anführungszeichen manch nicht Wurste wiegt beschreiben sollte Alles

00:21:23: gut.

00:21:23: Ja, aber auch diese Gedanken die ich gerade vorhin beschrieben habe, Schwangerschaft und Umgang im Babyalter sauber werden was auch immer.

00:21:30: ja natürlich hab ich es geschafft weil auch der Gedanke einfach Platz haben durfte ja natürlich war das ist es in meinem Kopf entstanden und die Natur hat sich aber gut geregelt.

00:21:40: also wie du eben sagst wir haben immer als Eltern die Chance einfach die Erfahrungen machen zu dürfen auch immer mitwachsen zu dürfen.

00:21:48: wie du sagst jedes Alter halt seine neuen Herausforderungen natürlich schönen Seiten.

00:21:54: Ja und es ist ganz wichtig, dass wir auch einfach als Eltern Fehler machen dürfen!

00:21:58: Und ich glaube auch dann, die dieses Gedanken machen oder sind ja nicht immer nur Sorgen, sondern auch manchmal einfach Gedanken machen, die jetzt noch gar nicht um den Sorgen sind, natürlich zu sorgen werden können, weil wir auch damit tun, damit wir uns auf Situationen vorbereiten, auf die wir wissen, die halt auf uns zukommen.

00:22:12: und das ist ja auch, glaub' ich, einfachst du das Ganze normale?

00:22:15: Dass ich mir davor schon mal überlege.

00:22:16: wenn es Wie möchte ich dann in der Situation reagieren?

00:22:20: Genau, das gibt ganz viel Sicherheit.

00:22:21: Aber es sollte ja nicht übersteiger sein mit einem Kind ein enge.

00:22:24: Ich glaube, dass ist so der Unterschied, den wir so ein bisschen hinwollen.

00:22:27: Ja und ich denke alle Eltern haben natürlich auch den Wunsch sozusagen das Kind nach bestem Wissen gewissen ja und Emotionen auch zu erziehen Und da plöpte gleich so das nächste hoch.

00:22:41: oft fragen Eltern was habe ich mir eigentlich falsch gemacht oder Was war das Problem Tatsächlich?

00:22:48: meine Antwort ist auf diese Frage immer.

00:22:50: Hätten Sie es zu dem Zeitpunkt besser gewusst, hätten sie es auch besser gemacht?

00:22:53: Also es trifft keine Schuld.

00:22:55: ja jeder aus der Natur heraus will einfach seinem Kind das bestmögliche angedeihen lassen.

00:23:03: Ja, und Eltern sicherer zu machen in ihrer Erziehung.

00:23:05: Das ist ja auch unser Hauptanliegen mit unseren ganzen Podcasts.

00:23:09: Genau ich kann mir vorstellen das es aktuell gerade Es geht ja viel gerade um Eingewöhnungen sei es Tagesmutter Sei es in der Krippe, sei es im Kindergarten ein Kind, dass vielleicht in die Schule gekommen sein Kind ist eine weiterführende Schule gekommen.

00:23:22: Ja gibt's ganz viele Gedanken.

00:23:24: grad zum Thema wird das Kindes schaffen.

00:23:27: wir haben auch Dazu eine Folge, eine Podcast-Folge gemacht mit dem Titel Neuankommen.

00:23:33: Also ja manchmal hilft es auch einfach, Podcast zu hören um sozusagen aus Gedanken und Sorgen ein bisschen rauszufinden.

00:23:40: Und ganz viele Eltern sagen oft immer oh wir haben mal einen Podcast gehört oder ich habe gesehen dass ich das schon ganz viel richtig mache Ja?

00:23:49: Auch das kann eine gute Form sein sich einfach auch zu bestätigen in dem was man

00:23:53: tut.

00:23:54: Genau Ja, jetzt haben wir aber ganz viel über den Unterschied Sorgen und Ängste gesprochen und auch schon ein paar Erkenntnisse gewonnen.

00:24:04: Und ja im letzten jetzt auch so die Schuldfrage geklärt und damit immer unseren inneren Kritiker ein bisschen beruhigt.

00:24:13: Jetzt geht es um die Frage woher kommen denn nun diese oder woher können diese übersteigerten Gedanken und Sorgen natürlich auch ängste kommen?

00:24:22: Wir haben ja schon geklärt, dass es in einem gewissen Maß im okay und auch ganz natürlich ist sich Gedanken und Sorgen zu machen oder auch einmal mit einer Angst zu reagieren.

00:24:31: Jeder Mensch hat oft zwei Stimmen in sich.

00:24:33: die eine sagt alles ist gut!

00:24:36: Die Tochter der Sohn, die machen das schon und dann gibt's immer noch diese andere Stimme die sagt pass auf!

00:24:42: Das könnte passieren oder da muss ich ihn beschützen oder da muß ich aufpassen.

00:24:46: mein so meine Tochter schafft das nicht.

00:24:50: Und wir erinnern uns dann oft an so eine mögliche erste Reaktion aus einer Angst heraus.

00:24:56: Und je nachdem, wie wir selbst aufgewachsen und auch erzogen wurden ist die eine Stimme lauter als die andere und dementsprechend wird unsere Reaktionen ausfallen.

00:25:05: Das steht meist noch im Zusammenhang welche Erfahrungen man selber im Laufe des Lebens gesammelt hast.

00:25:11: gerade Emotionen oder auch dringende Erlebnisse gute wie natürlich auch schlechte werden dann im Gehirn gespeichert und auch bewertet.

00:25:20: Und die schwingen immer in unserem Unterbewusstsein mit, und ich glaube jeder kennt so eine Situation wo er immer in so einer Angst vielleicht zurückfällt weil er selber ein schlechtes Erlebnis gemacht hat.

00:25:31: ja und dann möchte man das Kind beschützen dass es nicht auch diese Erfahrung oder diese Situation erleben muss.

00:25:40: Ja und da sind wir aber wieder dabei deine Ängste sind und nicht die deines Kindes.

00:25:44: Und ja, man meint zwar dann oft gut aber überträgt dann so ganz leicht in welche Ängster auf ein Kind.

00:25:50: Genau!

00:25:50: Wir wollen ja so ein bisschen das Bewusstsein kommt, dass es wirklich deine Angst ist.

00:25:56: Aber der zweite Punkt den ich anführen möchte ist etwas, das den Eltern selten bewusst ist.

00:26:04: tatsächlich.

00:26:06: Es kann nämlich auch sein, dass du als Mama oder Papa oft mit übersteigerten Gedanken und Sorgen und Ängsten geplagt bist.

00:26:14: Und auch reagierst wenn du noch anhaltendes Stressschutzreflex hast.

00:26:22: Was mein Wort?

00:26:23: Genau also da spreche ich vom Furcht-Lehmungsreflex.

00:26:29: zwei Reflexe gehören zu den frühkindlichen Reflexen und können ohne dass sie dir bewusst sind, einfach so ja Restaktivitäten zeigen.

00:26:39: Das heißt das immer der gleiche Reiz im Hirnstamm immer die gleiche reaktion auslöst.

00:26:45: und ja deinen Gehirnen und Körper reagieren dann eben mit Stress, mit Gedanken, mit Sorgen vielleicht auch.

00:26:53: bist du oder warst du schon in Burnout?

00:26:58: Ja, ursächlich könnte es zum Beispiel sein dass deine eigene Mutter in der Schwangerschaft Sorgen Stress und Ängste hatte oder du eventuell in Uterine oder bei der Geburt irgendeinen Nabelschnur-Thema hattest.

00:27:13: Oder dein irgendein Trauma bei dir ausgelöst wurde.

00:27:17: Der Fruchtlehmungsreflex macht zb das ist ihr Schwerfeld mit Augenkontakt also überhaupt.

00:27:23: ja aufzubauen oder ihr den dann auch zu halten.

00:27:26: Das ist ja oft, wenn ich meinem Kind etwas sagen muss was wichtig ist, ja muss sich ja Augenkontakt oder sollte ich AugenkONTAKT aufnehmen?

00:27:34: und das ist oft manchmal schon so ein Ja wenn ich da flüchtig bin dann weiß mein Kind schon ah spürt er dann um sozusagen?

00:27:40: es kommt

00:27:40: dann auch nicht so an bei dem kind

00:27:42: diese Unsicherheit genau.

00:27:44: Und desnächstes dieser Mooreflex Der kann bei dir angetriggert werden, ja entweder auf Lautstärke.

00:27:51: Ja das heißt immer wenn die Kinder wild um dich herum toben und es ist laut merkst du okay stört mich total oder ist es eher ein visueller Reiz?

00:28:01: Wenn viel um dich herumwirbelt gibt der Körper einfach gestresste Signale.

00:28:08: Das sind oft dann auch Leute die nicht so gerne ins Kino gehen die einfach so schnell eine Filme da eben auch ein Problem haben.

00:28:19: Da geht es dann auch, ja du kannst auch empfindlicher sein auf Lichtreize vielleicht immer auch im Sommer da ne Sonnenbrille gerne aufsetzen wollen oder ja im Auto ganz schnell die Sonnenblende auch runter machen das ganze kann eben so angetriggert werden.

00:28:37: wenn Ja, wenn dein Körper nicht so gern die Lage verändern möchte.

00:28:41: Das sind ganz oft... Ich frag dann oft immer die Mamas oder Papas wie steht es denn mit Sport?

00:28:46: und da sagen die immer ja ich weiß schon ich müsste aber ich schaffs grad nicht.

00:28:52: Also all das kann sein.

00:28:54: Das dritte oder nein das fünfte eigentlich.

00:28:58: Du kannst hyper reagibel auf einen taktilen Reiz reagieren.

00:29:03: Das ist dir oft gar nicht so bewusst.

00:29:05: Das heißt, du bist vielleicht eher nicht so der Koschler und du vermeidest eher einen taktilen Reiz.

00:29:10: Und das ist ein Punkt zwischen dir und deinem Kind geht es immer um Bindung.

00:29:14: D.h.,

00:29:15: da wird versuchen, Hautkontakt mit dir aufzubauen und dann merkt ihr doch ein kleines zurückweichen Hoppala.

00:29:22: Ja, offensichtlich gibt's da ein Problem und dann drückt ja wie gesagt immer wieder diesen Trigger.

00:29:28: Und Mama sagt dann oft ja, wieso?

00:29:30: eigentlich kuschel ich ja ganz gerne oder Papas eben auch.

00:29:34: Ja das ist auch ein Unterschied ob du sozusagen das von dir aus aufbaust oder ob jemand von außen das aufbaut.

00:29:43: und ganz interessant finde ich tatsächlich auch.

00:29:46: Das hat sicherlich nichts wissenschaftlich fundiert es aber mir fährt auf dass oftmals in der Paarbeziehung dann oftmals einen Kuschler eine Nicht-Kuschler Ja, gemetscht hat sozusagen.

00:30:00: Also in diesem Bereich kommt natürlich alles zu tragen was eigentlich für eine gute und sichere Bindung wichtig ist aber eben auch in welchen Bereichen Eltern oft überreagieren oder dann worst case gar nicht reagieren.

00:30:18: Das Interessante ist wie gesagt habe ich ja schon gesagt das entweder dein Partner oder deine Kinder dann ständig diese Knöpfe drücken was wiederum den Stress in dir erhöht.

00:30:27: Hier kann ein Test beim Reflexintegrationstrainer helfen, da mal Abhilfe zu schaffen.

00:30:36: Genau ich arbeite ja seit geraumer Zeit da sozusagen natürlich vorzugsweise immer.

00:30:42: meistens kommen die Kinder als Klienten zu mir aber ich biete dann oft den Eltern an das mitzutesten und ja das ist ganz ganz ganz toll wie sich das dann einfach auch verändert und diese Bindung einfach mehr wächst wenn man das bearbeitet.

00:30:58: Also es ist einfach so eine schönere Beziehung und das bringt so viel mehr Ruhe, Vertrauen und Nähe in die Familie.

00:31:05: Die Integration der beiden Reflexe Fluchtelemung oder dauert nur zwei Monate,

00:31:13: d.h.,

00:31:14: du musstest Übungen machen und benötigst... dann zwei bis drei Termine in der Praxis und die Übungen sorgen dafür, dass du eine verbesserte neuronale Verbindung zu deinem limbischen System hast.

00:31:27: Also das ist das Zentrum im Gehirn wo es um Gefühlswahrnehmung geht aber eben vor allem auch um Regulationen und Impulskontrolle.

00:31:35: Und ja, tatsächlich scheint es auf allen Seiten weniger Angst zu geben mehr gute Emotionen und mehr Vertrauen zu machen.

00:31:44: Und das ist einfach so wertvoll für eine stabile Basis.

00:31:47: ich habe jetzt gerade wieder eine Gänsehaut von oben bis unten weil mich das Thema wirklich bewegt und da geht so viel auf und dass es so schön zu sehen.

00:31:54: Das ist

00:31:55: einfach der Dani ihr... Was da?

00:31:57: Ist halt ein ganz Herz steckt da!

00:31:58: Ja, was dritteln, gell?

00:32:00: Genau!

00:32:00: Das spürt man immer wenn du drüber sprichst Dani und genau ich glaube ist aber eben auch dieses, was du jetzt erzählt hast.

00:32:07: Das Thema das was einem oft nicht so bewusst ist weil man es noch nicht so kennt genau oder davon noch nicht viel gehört hat woran es eben auch liegen kann sowas weil dass man ja Angst aufgrund einer Erfahrung an der oder eine Emotion oder ein Traumata eben hat.

00:32:22: ich glaube das kann man sich irgendwie auch noch gut erklären und das kennt man und weiß man und weiss vielleicht sogar auch wo man sich dann Hilfe holen kann um sowas aufzuarbeiten damit dem mit lernt mit dem Traumatao umzugehen, genau.

00:32:36: Aber das was du erzählt hast diese ganzen Reflexe die da eventuell noch nicht integriert sind ich glaube dass es ein bisschen Neuland und einfach noch nicht so weit verbreitet und deswegen ist ganz vielen Eltern glaub ich ganz bewusst dass man an sowas überhaupt arbeiten kann oder was das eben alles auslösen kann oder eben auch nicht auslöschen kann.

00:32:54: Darum

00:32:54: habe ich gerade gesagt wie easy das ist und wie viel ja wie was was macht ihr alle so?

00:33:00: Dann

00:33:00: würde glaube ich passen die ganze Welt damit bezüglich

00:33:04: Nicht ich, sondern die Glätten machen das ja selber.

00:33:06: Aber du wirst es gerne in die Welt, dass man sie weiter tragt und damit das einfach bekannter wird.

00:33:11: Ein vorher

00:33:12: nachher Video machen weil... Ja, ich brenne einfach so dafür!

00:33:18: Wir waren gerade bei den möglichen Ursachen für Sorgen und Ängste.

00:33:23: Und wir wollten jetzt noch... Mit der

00:33:25: ersten Maßnahmen haben wir auch schon angefangen?

00:33:28: Genau.

00:33:31: Was kann man denn jetzt im akuten Moment ja auch so ein bisschen tun?

00:33:35: Gehen die noch mal einen Schritt zurück.

00:33:38: Ja, was ist wenn du ihm merkst dass die Gedanken sorgen und ängsten dich immer wieder in Schach halten und dein Handeln einfach dadurch ungesund wird?

00:33:46: oder die sich bestimmen auch deine Ängste?

00:33:50: Und eine erste Maßnahme Entschuldigung, das habe ich den Fahnen verloren.

00:33:56: Eine erste Maßnahme ist natürlich wie du gar für den Monat... weil du gar nicht in dem Moment anders kannst deinen ersten Impuls zu folgen tatsächlich dein Kind zu sichern wenn es in Akute Gefahr ist.

00:34:08: Ich glaube dass es ja kann.

00:34:10: jeder kann jeder irgendwie mitgehen genau

00:34:13: und es ist auch das Impuls die die Impulshandlung.

00:34:16: natürlich sicherst du zuerst ein Kind wenn wirklich akute Gefahre

00:34:20: ist Genau und dann genau.

00:34:24: du hast dein Kind jetzt gesichert Egal, ob wirklich Gefahr da war oder auch nicht.

00:34:29: Da kommen wir nicht später dazu aber das erste Mal für dich dein Kind ist sicher sonst kannst du gar nicht weiter reagieren weil das hat ja die Gefahr oder die Angst ausgelöst dass du das Gefühl hast mein Kind ist gerade in Gefahr und dann wenn du dein Kind eben die Sicherheit hast Atme ein und deutlich langsamer aus, vor allem auch so in den Bauch hineinatmen.

00:34:52: Das beruhigt dann einfach erst mal dieses Nervensystem, dieses bewusste Atmen weil ich kann mich auf meinen Arten konzentrieren das kann nicht gern drei vier fünfmal machen dass sich einfach nur diesen atmen mich konzentrieren oder es manchen fällt es schwer sich auf diesen Atem zu konzentrierend kann auch helfen zum Beispiel fünf, sechs, sieben Dinge die einfach so vor mir sind aufzuzählen.

00:35:13: Egal ob laut oder leise.

00:35:15: also wenn ich jetzt hier in diesem Raum werde dann würde ich sagen ja was sehe ich?

00:35:19: Ich sehe eine Tasse, ich sehe eine Pflanze, ich seh einen Stift weil das sind einfach Fakten die da sind und diese Fakte beruhigen auch dieses Nervensysteme einfach weil ich mich nur erfakten wie gerade wirklich da sind.

00:35:37: Und diese Angst kann ja eben sein, dass die auch unreal ist.

00:35:40: Dass sie aber für Regal in diesem Moment gehalten habe und deswegen brauche ich dann irgendwas Reales auf was man gieren sich in diesen Moment konzentriert.

00:35:47: Genau!

00:35:48: Und der Gedanke auf die Atmung ist natürlich immer ein gutes Medium einfach auch sofort bei sich zu bleiben.

00:35:54: Vielleicht mache ich es einmal vor.

00:35:55: also das heißt du atmest ein hältst kurz an und atmest ganz langsam aus.

00:36:07: Also das ist wirklich ganz, ganz wichtig und das dann braucht drei vier Wiederholungen.

00:36:11: in so lang bist du merkst okay.

00:36:12: wow jetzt ist gerade

00:36:15: dieser Elefant

00:36:15: der gerade auf meiner Brust sitzt er ist jetzt gerade so aufgestanden ja dass es dann dann ist sozusagen die erste Welle dargeband.

00:36:23: Ja Genau.

00:36:27: Was ist noch eine Hilfe, wenn man mit übersteigerten Sorgen, Ängsten und Gedanken geplagt ist?

00:36:35: Ja!

00:36:36: Tatsächlich ist es das Thema Dankbarkeit.

00:36:39: also weil hinter jeder Sorge sich tatsächlich das eigentliche Geschenk verbirgt.

00:36:44: ja Die will erstmal wahrgenommen werden Will erkannt werden und will dann einfach offen entdeckt werden.

00:36:54: Also schlechte Gefühle sind ja, haben wir in vielen Podcasts schon gesagt.

00:36:58: Das ist wie ein Besucher der vor der Tür steht und der erstmal wahrgenommen werden will.

00:37:04: Und darin liegt tatsächlich das eigentliche Geschenk.

00:37:08: Der kann aber erst wenn wir wahrnehmen okay der steht da jetzt gerade vor unserer Tür dann auch wieder gehen.

00:37:15: Und zu gern reißen uns.

00:37:17: diese Besucher hinterlassen dann erstmal eine totale Unsicherheit und auch eine gewisse Unmacht.

00:37:24: Und wenn du aber von Anfang an einen Platz hast oder einen Plan hast, mit diesen Besucher umzugehen dann gibt dir das sofort die Macht zurück und du kannst besser damit umgehen und einfach auch Entscheidungen fällen.

00:37:37: Das macht dich sicherer entspannter vertrauensvoller und letztlich dein Kind lernt ja auch!

00:37:44: mit Sorgen, Ängsten und Gedanken umzugehen.

00:37:47: Also das hat ja immer auch diese Vorbildwirkung.

00:37:50: Ja Und dass es ja wie schön ist wenn Kinder schon so eine Strategie lernen und sagen hey wow ich sehe wie Mama und Papa damit umgehen und dann schaffe ich das natürlich total.

00:38:00: Ich muss jetzt kurz noch mal in unser Klettergerüst denken Wenn ich eben wie wir vorher gesagt haben bei dieser ersten Maßnahme Wo ich habe ein Angstgefühl und sichere mein Kind egal ob es gerade Gefahr ist oder nicht aber meine Reaktion ist eben diese Angst Und ich nehme das Kind zum Beispiel vom Klettergest runter, obwohl gar keine Gefahr bestanden hat.

00:38:17: Dann schaffe ich das vielleicht mit diesem Atmen und erkläre dann meinem Kind danach... Du, die Mama war Papa, ich hatte gerade voll Angst um dich aber es war...

00:38:29: Also du hast

00:38:29: aber alles richtig gemacht!

00:38:31: Das war mit mir.

00:38:31: Ich hatte Angst weil man kann das ja schon je nach Alter auch ein bisschen erklären.

00:38:35: Aber das Kind lernt vielleicht dann auch.

00:38:37: Ich bin einfach grade erschrocken mehr.

00:38:40: Die Mama ist jetzt erschrockt und der Papa ist erschrockend zeigt jetzt aber wie geht sie dann damit um?

00:38:44: oder wie geht er denn damit um?

00:38:46: Genau.

00:38:51: Ja, die Kinder erleben euch einfach ja dass ihr danach euch auch wieder entspannen könnt und dabei bleiben könnt und auch wieder ins Vertrauen gehen könnt mit sich also mit Eltern selber oder natürlich auch mit den Kindern und Engel.

00:39:06: die Kinder wünschen sich eigentlich tatsächlich weniger materielle Geschenke, als sie möchten manche Erfahrungen auch einfach selber machen.

00:39:15: Ja und du kannst sie dabei begleiten ohne sie einzuschränken!

00:39:19: Und noch eine wichtiger Punkt ist neben bewusstwerden, reflexen, atmen das wirklich als Geschenk wahrzunehmen, ja wie komme ich denn eigentlich überhaupt auf den Gedanken oder wo er kenne ich dann eigentlich das eigentliche Geschenkt, dass da drin liegt.

00:39:40: Und da ist eine gute Methode, dass du dir auch einfach überlegst okay was war denn das gerade?

00:39:49: War das gerade Sorge?

00:39:51: War es Angst?

00:39:51: War's vielleicht ne Mischung?

00:39:54: Und sich das natürlich, wenn der erste Stress vorbei ist auch sich mal, weiß ich nicht, nimm dein Handy-Tipps da rein oder schreib's auf den Zettel.

00:40:04: Einfach dass du dann sozusagen ja das auch wieder unter Kontrolle hast.

00:40:09: und dann ist die nächste Möglichkeit dann sich drei bis vier warum Fragen zu überlegen weil das bringt dich eigentlich auf den wahren Grund die Wurzel der Gedanken und Sorgen, aber eben auch Ängste.

00:40:27: Ich habe da mal ein Beispiel dazu.

00:40:28: Und zwar gerade vielleicht hochaktuell.

00:40:32: ich mache mir Sorgen dass die Eingewöhnung nicht klappt.

00:40:36: Das ist deine Sorge?

00:40:37: Genau!

00:40:39: Dann stelle ich mir die Frage warum denn eigentlich?

00:40:42: Dann überlege ich mir okay ich möchte das mein Kind gern zum Beispiel in den Kindergarten geht.

00:40:48: dann frage ich mich Warum?

00:40:52: Ich habe Angst, dass es weint und das es einfach schlechte Gefühle hat.

00:40:57: Dann frage ich mich wieder warum?

00:41:00: Warum?

00:41:02: Ich möchte es davor zu beschützen, dass sich alleine fühlt.

00:41:07: Dann fragte ich mir wieder, warum möchte ich's beschützen?

00:41:12: Ich selber hab mich im Kindergarten oft traurig gefühlt weil keiner mit mir gespielt hat und ich oft gehänselt wurde!

00:41:22: Noch eine Warum-Frage.

00:41:25: Ja, ich war als Kind eher dick und konnte beim Laufen spielen oft nicht mithalten und ich war immer der Letzte.

00:41:32: Und ja das ist nur eine Art und du kannst es mit jeder Art von Gedanken, Sorgen, Ängste einfach einmal durchspielen.

00:41:41: also diese drei W Fragen oder drei Warums oder manchmal sind es auch fünf, bringen dich sozusagen auf den wahren Ursprung deiner Sorge.

00:41:52: und ja.

00:41:53: Ich

00:41:53: glaube das gibt da gar nicht die richtige Anzahl.

00:41:55: ich glaube ich würde so lange warum fragen bis ich quasi so den Ursprungen dahinter finde ja manchmal komme ich vielleicht schon nach zwei drei Fragen drauf.

00:42:02: man braucht mehr.

00:42:03: warum's bis ich darauf komme.

00:42:04: was steckt denn so?

00:42:06: Also was steckt dann hinter, hinter meine Angst?

00:42:09: Was ist eben so der Ursprung meiner Angst und

00:42:11: meiner Sorge.

00:42:12: Aber gleichzeitig ist es auch ich finde das Beispiel macht schon sehr deutlich Ich habe mir gerade Sorgen gemacht dass die Eingewohnungen nicht gut klappt.

00:42:21: ja Und wo komme ich denn eigentlich raus?

00:42:25: Kind bei dem Kind vorbei und merkt dann, ah okay das ist ja tatsächlich meins.

00:42:30: Es

00:42:30: hat was

00:42:32: zu tun mit meiner Kindheit, mit meinen Erfahrungen und dass es so viel wert und ich dann merke ok wenn das wirklich etwas total überwältigend ist wo ich dann vielleicht auch sofort eine Emotion dazu habe weinen muss oder schlucken muss Ja da kann das schon so ein Indiz dafür zeigen Okay das ja das schaue ich mir näher an Ich lasse das eben Coach anschauen, professionelle Hilfe was auch immer.

00:42:58: Also das ist dann das eigentliche Geschenk, dass dahinter steckt zu wissen ah okay da gibt es ja... Da kann ich ja etwas machen dagegen.

00:43:05: Ja

00:43:05: also ich glaube muss sich denn einfach bewusst werden, dass diese Sorgen und Ängste eben deines sind.

00:43:11: Die gehören mir als Mama, mir als Papa und nicht deinem Kind und du bist dafür zuständig dich zu beruhigen um deine Altlasten aufzuarbeiten so dass sie eben auf dein Kind übergehen.

00:43:25: Sie gehören nicht deinem Kind, diese Ängste um zu sorgen und es ist eventuell ja auch in einer ganz anderen Situation oder einfach ein anderer Charakter.

00:43:35: Also ich meine Kindergarten heute sind nicht mehr Kindergärten vor dreißig Jahren als du im Kindergaten warst.

00:43:40: Ja da hat sich ja schon allein einfach was geändert und so ist das mit vielen Dingen.

00:43:44: und wie gesagt auch dein Kind ist einfach ein anderes Typ, wenn du bestimmt immer Ähnlichkeiten in dem Charakter von deinem kind in dir selber auch siehst weil ich Eigenschaften von dir in deinem Kind siehst, trotzdem ist es ja eine andere Person.

00:43:58: Und mit deinen Gedanken und auch mit deinen Reaktionen vermittelst du deinem kind dann eventuell der Kindergarten.

00:44:05: Ja also wenn wir bei dem Thema bleiben eben im Kindergarteneingewöhnung.

00:44:09: Der Kindergaten ist ein trauriger Ort, am thema schwer sich wohl zu fühlen und unterbewusst schwingt dann einfach Wenn du da dein Kind abgibst, schwingt es mit wenn du da deinen Kind ab gibst.

00:44:22: oder ja der Kindergarten ist eben kein sicherer Ort.

00:44:26: Du darf dich da vielleicht auch gar nicht wohlfühlen.

00:44:28: Ja

00:44:29: also du darf dich nur bei Mama oder Papa wohlfüllen oder nur zu Hause wohlführen weil durch diese Angst die da tief in dir sitzt dass das dein Kind vielleicht im Kindergart nicht gut geht obwohl wir dann rausgefunden haben woran es eigentlich liegt dass du diese Gedanken hast.

00:44:45: genau Ja, kann das Kind gar nicht irgendwie eigene Erfahrungen sammeln oder freieigene Erfahrungen.

00:44:54: Gut!

00:44:54: Der nächste Punkt ist ja haben wir ganz am Anfang schon mal ein bisschen anklingen lassen glaub nicht alles was dein Kopf dir sagt oder dich fragt oder für Sorgen bereithält.

00:45:08: eben haben wir schon gesagt Sorgen machen heißt auch dass man die ganz bewusst abstellen kann weil durch die drei Ws fragen, ja vielleicht sogar auch drauf gekommen ist.

00:45:19: Wo kommen sie denn eigentlich her?

00:45:21: Ja und man kann dann sozusagen ins Vertrauen gehen und stelle vor du hast einfach den Gedanken und die Sorge nicht und würdest es aushalten dass dein Kind einfach seine Erfahrungen selber machen darf.

00:45:35: So kommen wir zum letzten Punkt.

00:45:37: Ja, jedes Elternteil soll und muss Regeln und Grenzen aufstellen.

00:45:42: Und jeder hat die Aufgabe und auch die Verantwortung zu erziehen.

00:45:48: Natürlich der Stresslevel den Eltern durch mehr Belastungen ausgesetzt sind ist enorm!

00:45:54: Und natürlich darf man da oder kommt es dann auch vor dass man Fehler in der Erziehung macht.

00:46:00: warum?

00:46:01: weil halt gerade das eine oder andere zusammenkommt?

00:46:04: Da ist es völlig normal.

00:46:06: letztlich lässt es auch eine Fehlerkultur bei deinem Kind entstehen, sich einfach mal für das zu entschuldigen.

00:46:14: Du hast vielleicht aufgrund von der Sorge Angst oder Gedanken gerade über stark reagiert dann einfach auch mal hinzugehen und zu sagen du passen auf wie du vorhin auch das Beispiel gesagt hast.

00:46:27: Es tut mir leid, dass ich gerade so und so reagiert habe.

00:46:29: Aber dein Verhalten hat jetzt gar nichts mit dir zu tun.

00:46:32: Sondern das ist was, was in meiner Kindheit so war wie es ist.

00:46:36: Und ... Das hat gar nix mit dir und deine Handlung zu tun, dass sich grad so reagieren kann.

00:46:42: Ich freu mich aber, dass du einfach mutig warst oder weiß ich auch nicht was?

00:46:47: Ja,

00:46:47: dass ihr das getraut hast!

00:46:48: Ich hätte mich vielleicht damals nicht getraute als ich so alt war wie du.

00:46:55: Lob dein Kind auch in Situationen wie zum Beispiel.

00:46:58: es hat vielleicht nicht die Note bekommen, die sich jetzt gewünscht oder erhofft hat.

00:47:02: Aber sag ihm du ich bin trotzdem stolz auf dich weil ich habe gesehen wie viel du dafür gelernt hast und dass du dich auch richtig angestrengt hast.

00:47:10: Dann kannst du es loben.

00:47:11: Wenn du weißt, dein Kind hat nicht gelernt und sich nicht angestrengt für die Note dann... Und dann eben diese Note bekommen, die vielleicht nicht die ist, die sich das Kind jetzt irgendwie trotzdem erhofft hat hier und darüber traurigst,... ...dann ist ja der Fehler des Kindes in diesem Moment und dann lernt es aber auch mit diesen Fehler.

00:47:27: Ja?

00:47:27: Dann brauchst du es nicht auf dich bolzieren sondern da darfst du jetzt auch deinem Kind einräumen dass es einen Fehler gemacht hat Und das Kind darf daraus lernen, wie es beim nächsten Mal diesen Fehler umgehen kann.

00:47:38: Genau!

00:47:38: Mit seinen Mitteln, ja?

00:47:40: Das

00:47:40: ist gerade noch ein Beispiel tatsächlich des alten Thema.

00:47:43: mein Kind hat keine Lust Hausaufgaben zu

00:47:44: machen.

00:47:45: Ich wollte das Kratzer sagen, Danny, das war genau in meinem Kopf.

00:47:48: ich wollte so weit aber einmal

00:47:49: auflaufen lassen.

00:47:50: wir

00:47:51: Ja, die gehören diese Hausaufgaben.

00:47:53: Die gehören deinem Kind!

00:47:55: Und du

00:47:55: bist keine schlechte Mutter und kein schlechter Vater.

00:47:57: wenn Du Dein Kind einmal mit keinen Haus Aufgaben in die Schule schickst?

00:48:00: Weil

00:48:00: vielleicht musst du es dann diese Erfahrung

00:48:01: machen.

00:48:02: Vielleicht

00:48:02: will es auch diese Erfahrungen machen... Vielleicht will ich mal bewusst sehen was passiert eigentlich in der Schule, wenn ich keine Hausaufgang habe.

00:48:09: Vielleicht glaubt es dir nicht dass du sagst, wenn du das nicht machst, dann.... Das und das, dann musst du sie trotzdem nachholen oder was weiß ich.

00:48:15: Vielleicht kommt doch ganz was anderes hinterher bei einer Reise raus?

00:48:18: Genau!

00:48:18: Vielleicht hat die... Also ich glaube das Kind will einfach auch mal sehen, was passiert wenn ich diesen Fehler mache.

00:48:23: Ich möchte den jetzt einfach machen Und es gibt ja aus dem Spruch dass man aufs Fehlern ganz viel lernt und ganz viel mitten nimmt.

00:48:29: Und zu mir ist letztes ein Kind im Kindergarten gesagt Marlina was isst wenn ich jetzt bei dem Sticken einen Fehler mache?

00:48:35: Ja natürlich wie gesagt gar nichts überhaupt nix Schlimmes.

00:48:38: Dann können wir entweder wenn Du das möchtest können wir den Fehler rausmachen und du steckst noch mal diesen Stich nach, oder du lastest umweißen aber beim nächsten Sticken.

00:48:49: So geht's jetzt!

00:48:50: Ja

00:48:50: also ich hatte tatsächlich gestern ein Coaching mit einem dritte Klasse.

00:48:56: ja Ich habe Angst davor einen Wortfalz zu schreiben.

00:48:59: Ich hab Angst das falsche Ergebnis zu sagen.

00:49:02: Ich trau mich nicht laut zu sagen welches Ergebnis rauskommt.

00:49:06: Ich habe angst dass die Lehrerin schimpft.

00:49:08: Also da sind tausend Tausend Dinge die eigentlich schon Angst behaftet, mit denen Kinder zu Schule kommen.

00:49:16: Und ich glaube auch dieses Angst mit diesen Hausaufgaben, warum schicke ich mein Kind nicht mit ungemachten Hausaufgang in die Schule?

00:49:22: Wenn ich da das weh, also Warum-Frage, dann bin ich mir relativ sicher dass die meisten Eltern dabei rauskommen... werden, dass sie nämlich Angst haben das diese Lehrerin denkt.

00:49:32: Ich bin keine gute Papa ich bin kein guter Mama und weil es nicht schaffe, dass mein Kind die Hausaufgaben macht.

00:49:38: Ja.

00:49:38: Und wenn man relativ sich nach da dabei rauskommt und kann das auch verstehen, wenn man diese Angst eben hat genau aber man muss da immer kennen.

00:49:44: das ist meine Angst und das eine ist ein Fehler den mein Kind mal machen darf.

00:49:49: Genau ja gut jetzt Was wäre, wenn ich keine Angst hätte?

00:49:56: Neigt sich sozusagen dem Ende.

00:49:57: Wir haben jetzt schon ganz viel über Methoden gesprochen die wir dir an die Hand gegeben haben damit du leichter damit umgehen kannst und vielleicht dadurch auch weniger Sorge und Ängste und Gedanken hast oder dir auch einfach mal professionelle Hilfe zu holen wo auch immer denn dein Kind braucht keine Mama oder Papa, genau wie der oder diejenige, die jede Gefahr voraussieht und jede Entwicklung kontrolliert.

00:50:29: Und auch immer auf alle Fragen eine Antwort hat.

00:50:33: Es braucht Eltern, die ihm einfach zutrauen seinen ganz eigenen Weg zu finden.

00:50:37: Ich glaube das ist genau dann oft die Herausforderung, die wir haben als Eltern sein.

00:50:42: Ja ich glaub genau wie du sagst eben ja zu lieben ohne festzuhalten, zu begleiten ohne alles bestimmen zu wollen dass wir nicht für jeden Schritt unseres Kindes verantwortlich sind.

00:50:54: Ja, genau und wir dürfen uns Gedanken und Sorgen machen aber wir können es auch einfach sein lassen Wir dürfen Angst haben Aber wir müssen nicht aus jeder Angst gleich eine Entscheidung machen.

00:51:06: Was wäre also wenn ich keine Angst hätte?

00:51:09: Ich würde sagen Hallo!

00:51:10: Hallo ich hallo du hallo Vertrauen Ah, und die Ruhe und die Entspannung spüren.

00:51:17: Jetzt habe ich schon wieder eine Gänsehaut!

00:51:19: Ich glaube das muss nicht mehr manchmal abends vom Bett gehen sagen weil meine Gedanken und Sorgen kommen vor allem wenn ich in bestimmte Eltern abends im Bett liege und mich einschlafen kann dann fragt ihr wie dieses Gedankenkarussell an vielleicht versuche ich es mal damit gar nicht.

00:51:33: In diesem Sinne wünschen wir dir und euch jetzt ganz viel Neugierde bei der Spuren-Zuche und ganz viel Spaß und Freude, bei einer vielleicht neu entdeckten Leichtigkeit.

00:51:43: Und ja wie immer wir freuen uns wenn dir die Postkastfolge gefallen hat aber auch alle anderen.

00:51:50: uns hilft sehr!

00:51:51: Wenn du sie teilst,

00:51:53: gib sie gerne weiter.

00:51:55: Erzähre deinen Freund nach vorne.

00:51:56: das hilft uns sehr.

00:51:57: also in diesem Sinne

00:51:59: tschüss und bis zum nächsten

00:52:01: Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.